Tragikomik

Die ernste Komik einer Stadtläuferin

Fast möchte man glauben, die Schwedin Klara Lidén sei mit ihrer Slapstick-Kunst eine Nachfahrin Buster Keatons. Eine Schau im KW Auguststraße.

In der KW-Halle: Baustellen-Schutztunnel für Fußgänger werden zu sperrigen Skulpturen
In der KW-Halle: Baustellen-Schutztunnel für Fußgänger werden zu sperrigen SkulpturenKlara Lidén/Frank Sperling

Sie verzieht keine Miene, lässt die anderen lachen über ihre absurden Installationen und mit Komik gespickten Videos. Derweil unsereins ständig grinsen muss beim Gang durch ihre komischen Aufbauten, meint Klara Lidén es tiefernst mit dem, was sie in drei Stockwerke samt Ausstellungshalle des Instituts KW Auguststraße in Berlin-Mitte hineingepackt hat. Zur Preview versteckt sie sich gar in ihren labyrinthischen Straßentunneln und Pappkojen und lässt lieber ihre Kuratorin, die KW-Direktorin Emma Enderby, reden. Fast scheint es, sie hält sich an den alten Spruch: Bilde, Künstler, rede nicht!

Berliner Zeitung

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