Kunst und Widerstand

Er nervte DDR-Betonköpfe und Spießer mit seiner Kunst: Zum Tod von Manfred Butzmann

Der Berliner und Potsdamer Grafiker Manfred Butzmann ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Nachruf auf einen humorbegabten und renitenten Heimatkundler.

Manfred Butzmann (1942–2026) neben einer seiner markanten und melancholischen Aquatinta-Radierungen von den Giebeln der Ost-Berliner Mietskasernen
Manfred Butzmann (1942–2026) neben einer seiner markanten und melancholischen Aquatinta-Radierungen von den Giebeln der Ost-Berliner MietskasernenRolf Zöllner/Imago

Manfred Butzmann, Künstler, Heimatkundler, Störenfried und Aktionist für die Freiheit der Kunst, ist, so informiert uns seine Familie, am 4. Januar in Bornim, Potsdam-Nord, gestorben. Er wurde 83 Jahre alt und war sehr krank. Schon etliche Zeit hatte man von dem sonst so Nimmermüden nichts mehr gehört. Noch 2020 hat er den Brandenburgischen Kunst-Ehrenpreis des Ministerpräsidenten für sein Lebenswerk bekommen.

Berliner Zeitung

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