Kino

Wie der warmherzige, analytische Blick von Carla Simón die epische Kraft des Lebens freisetzt

Wir haben die spanische Regisseurin Carla Simón, die Meisterin des autobiografischen Kinos, längst ins Herz geschlossen. Mit „Romería“ erreicht sie eine neue Dimension. Die Kritik.

Llúcia Garcia als Marina in dem Film „Romería“ von Carla Simón
Llúcia Garcia als Marina in dem Film „Romería“ von Carla SimónJohn Lewis/MarioLlorca/Pifflmedien

Marina ist 18 Jahre alt, seit früher Kindheit verwaist und in einer Pflegefamilie aufgewachsen. Als angehende Filmstudentin aus Barcelona macht sie sich auf eine Reise an die galicische Atlantikküste, nach Vigo, zu ihrer leiblichen Großfamilie, den Großeltern, Tanten und Cousins väterlicherseits – zu ihren Wurzeln. Für ein Stipendium braucht sie einen notariellen Abstammungsnachweis, aber im Melderegister ist sie nicht als die Tochter ihres Vaters eingetragen.

Berliner Zeitung

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