Filmkritik

„Meeting Götz“: Wie ein Dokumentarfilm das linke Milieu zerreißt

Sechs Jahre lang begleiten zwei linke Filmemacher den rechten Verleger Götz Kubitschek. Ihr Film zeigt, was passiert, wenn man mit „den Falschen“ spricht.

Der Filmemacher Gregor Centner (l.) und der „zentrale Ideologe der Neuen Rechten“, Götz Kubitschek.
Der Filmemacher Gregor Centner (l.) und der „zentrale Ideologe der Neuen Rechten“, Götz Kubitschek.Gregor Centner

Darf man mit Rechten reden? Die Frage ist nicht neu. Aber selten wird sie so konkret gestellt wie im Film „Meeting Götz“. In einem Grazer Kinosaal, in dem der Dokumentarfilm im Zuge des Festivals Diagonale, dem wichtigsten Filmfestival Österreichs, ausgestrahlt wird, ist die Antwort scheinbar schnell gefunden. Applaus ertönt, sobald der Film kritisiert wird. Wer den Film verteidigt, erntet Kopfschütteln.

Berliner Zeitung

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