Interview

Henry Hübchen: „Aus deutschen Wohlstandssesseln heraus einen Krieg zu befeuern, ist obszön“

Der Volksbühnenstar vergangener Tage reüssiert einmal mehr als Stasioffizier. Er ist ein „James Bond der DDR“ in der Kinokomödie „Kundschafter des Friedens 2“. Ein Verhör zum Film.

Der Schauspieler Henry Hübchen in Pankow
Der Schauspieler Henry Hübchen in PankowAnikka Bauer für Berliner Zeitung

Ungezählt die glücklichen Stunden, in denen Henry Hübchen das Publikum der Volksbühne im Griff hatte, als Teufel, Gorilla, Suffkopp, Klassenkämpfer oder Marcello Mastroianni in Inszenierungen von Frank Castorf. Seit mehr als zehn Jahren ist er auf der Bühne nicht mehr zu sehen, und wir müssen vorliebnehmen mit seinen Auftritten in Film und Fernsehen. Manchmal auch in Talkformaten, wo er mit seiner Widerborstigkeit den Konsens strapaziert und dabei seinen Humor schnell in Ernst kippen lassen kann – und wieder zurück. So auch in diesem Interview. Anlass ist die Robert-Thalheim-Komödie „Kundschafter des Friedens 2“, in der er an der Seite von Corinna Harfouch einmal mehr den „James Bond der DDR“ gibt.

Berliner Zeitung

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