Filmbiografie

Erich Fried und sein Glaube an die Macht der Worte: Der Dokfilm „Friendly Fire“

Unerschrocken und unsystematisch ergründet Klaus Fried Leben und Streben seines Vaters. Der Film erzählt auch von Träumen der Linken. Die Kritik.

Klaus Fried beim Museumsbesuch in seinem Film „Friendly Fire“
Klaus Fried beim Museumsbesuch in seinem Film „Friendly Fire“Film Kino Text

Wenn man diesen Film gesehen hat, kennt man den Lebenslauf des Dichters Erich Fried nur in Bruchstücken. Aber man weiß die wichtigsten Dinge, die es über diesen Mann, 1921 in Wien geboren, 1988 in Baden-Baden gestorben, zu sagen gibt. Und man erfährt vieles, was noch nirgendwo anders gestanden hat.

Das biografische Porträt, das jetzt in die Kinos kommt, hat offensichtlich nicht den Anspruch, eine Nacherzählung zu sein. Auch wenn die zweistündige Dokumentation in die Vergangenheit steigt, ist sie für die Gegenwart gemacht. Und in dieser Hinsicht ist sie regelrecht erschütternd.

Berliner Zeitung

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