Die Frage, wie wichtig einer Stadt ihr Theater ist, lässt sich gut in Sonntagsreden ventilieren. Zumal, wenn eine Stadt gerade Kulturhauptstadt war oder demnächst das Festival Theater der Welt ausrichtet. Was gibt es Demokratieförderlicheres als einen geschützten öffentlichen Raum, in dem eine Stadtgesellschaft gespiegelt werden und ins Gespräch miteinander kommen kann?
In Chemnitz erfährt diese Frage nun eine Konkretisierung, die die Kosten einer solchen Einrichtung spüren lässt. Und nach einigem Hin und Her zeigt sich unter dem allgemeinen Werte-Blablabla die bittere Antwort: Abreißen. Sparen. Halbieren.

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