Im jahrelangen, viel beachteten Streit um Entschädigung in Millionenhöhe zwischen der öffentlichen Hand und den Nachfahren des letzten deutschen Kaisers gibt es nun eine Lösung: Rund 27.000 Kunstwerke, auf die Georg Friedrich Prinz von Preußen Ansprüche reklamierte, bleiben in den Schlossmuseen von Berlin und Brandenburg – im Eigentum der öffentlichen Hand. Die bestätigte die Kulturstaatssekretärin Sarah Wedl-Wilson am Montag im Kulturausschuss. Die Objekte mit bisher umstrittenen Eigentumsverhältnissen sollen in eine gemeinsame Stiftung Hohenzollerscher Kunstbesitz überführt und weiterhin ausgestellt werden. Die Märkische Oderzeitung und die Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN) hatten zuerst berichtet.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
