Kulturstaatsminister

Buchenwald-Gedenken: Angehörige von Überlebenden wollen Wolfram Weimer ausladen

Verbände kritisieren politische Einflussnahme auf Gedenken und Kulturpolitik. Parallel sorgen Entscheidungen rund um den Buchhandlungspreis und Berichte über Jurylisten für zusätzliche Unruhe.

Hält viele Reden: der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer.
Hält viele Reden: der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer.dpa

Wolfram Weimer ist unerwünscht beim Gedenktag zur Befreiung des Konzentrationslagers in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald. Zwei Verbände von Angehörigen ehemaliger Häftlinge haben den Kulturstaatsminister aufgefordert, auf einen geplanten Auftritt zu verzichten. In einem offenen Brief werfen sie Weimer vor, sich bislang nicht angemessen mit dem Vermächtnis der Überlebenden auseinandergesetzt zu haben. Kritisiert wird unter anderem seine wiederholte Bezugnahme auf ein Zitat von Heinrich Heine, das von Betroffenen als ausgrenzend empfunden werde.

Berliner Zeitung

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