Die Mitarbeiter der Gedenkstätte Buchenwald haben es und machen es sich nicht leicht. Das ehemalige KZ ist ein Ort mit verletzbarer Würde. Wie schützt man die Totenruhe? Wie hält man die Mahnung an die nachgekommenen Generationen wach? Wie verteidigt man die Lehren aus den NS-Verbrechen, die zunehmend relativiert, kleingeredet, wenn nicht ganz geleugnet werden? Wie schnell kann so ein Ort, an dem Prinzipien und Tabus der Erinnerung und des Gedenkens durch Authentizität bekräftigt und verifiziert werden sollen, zum symbolischen Kampfplatz werden und wie einfach lässt er sich für politische Zwecke und agitative Bilder instrumentalisieren.

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