Auf einer Taz-Veranstaltung vor ein paar Wochen habe ich die Autorin Anne Rabe darauf hingewiesen, dass ihr Buch „Die Möglichkeit von Glück“ faktische Fehler enthält, woraufhin sie nach einer längeren Antwort ausrief: „Das ist nicht falsch! Das ist nicht falsch! Das ist nicht falsch!“
In diesem Artikel möchte ich einige Beispiele dafür geben, dass in ihrem Buch sehr wohl Dinge falsch sind, auch sehr wichtige Dinge, denn sie zieht aus dem Geschilderten Schlussfolgerungen, die weit über das Schicksal der Familie, über die sie aus der Ich-Perspektive schreibt, hinausgehen. Wieviel von ihrem autofiktionalen Roman wahr ist, möchte sie nicht verraten, aber sie spricht auch in Interviews und auf Podien über ihr Buch und den Osten. Und dann klingt es, als sei es keine Fiktion.

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