Afghanistan statt Adria

Darum reisen manche Urlauber in Kriegsgebiete

Es geht um Abenteuer und den Reiz des Unbekannten.

Kulturstätte Dar al-Hajar im Jemen: Obwohl Krieg herrscht, gibt es wagemutige Reisende, die sich in das Land aufmachen.
Kulturstätte Dar al-Hajar im Jemen: Obwohl Krieg herrscht, gibt es wagemutige Reisende, die sich in das Land aufmachen.Yahya Arhab/epa/dpa-tmn

Berlin-Der Kanadier Stephen Gollan ist im vergangenen Winter fünf Wochen durch den Jemen gereist. Mitten im Krieg. Nicht als Tourist, sondern als erfahrener Rucksackreisender, wie er auf seinem Blog Unchartedbackpacker.com schreibt. Er betont: „Jemen ist noch nicht bereit für Tourismus.“ Das sieht auch das deutsche Auswärtige Amt (AA) so, das für das Land auf der arabischen Halbinsel eine Reisewarnung ausgesprochen hat. Gollan nutzte nach eigenen Angaben die jemenitische Reiseagentur Cameleers Tours. Die Reise des jungen Kanadiers ist ein Extremfall, aber kein Einzelfall.

Berliner Zeitung

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