In einem alten Urania-Buch über das „Leben in der Urzeit“, erschienen in den 1970er-Jahren, kann man noch erkennen, wie man sich die Höherentwicklung vorstellte. Behaarte Neandertaler mit „fliehender Stirn“ und „mächtigen Überaugenwülsten“ ziehen in felsig-waldiger Gegend umher, die Keule in der Hand. Dem Homo neanderthalensis folgt dann der Jetztmensch (Homo sapiens), dem man sofort die höhere Kultur ansieht. Nicht nur wirkt er nicht mehr wie ein Affe. Er trägt auch Kleidung und Schmuck, kennt Begräbnisrituale, betätigt sich künstlerisch, hinterlässt Höhlenmalereien und Venusstatuetten.