Die EU hat in den vergangenen Monaten weniger Geld für Öl und Gas aus den USA ausgegeben – trotz des groß angelegten Versprechens gegenüber Donald Trump, zwischen 2026 und 2028 amerikanische Energie im Wert von insgesamt 750 Milliarden Dollar zu kaufen. Das berichtet die britische Financial Times unter Berufung auf Marktdaten und Energieexperten.
Demnach sanken die Ausgaben der EU-Mitgliedstaaten für amerikanisches Öl und Flüssigerdgas (LNG) in den letzten vier Monaten um rund sieben Prozent. Hintergrund ist nicht ein Rückgang der Importmengen, sondern vor allem der deutliche Preisverfall auf den internationalen Energiemärkten. Zwar habe die EU seit dem Handelsabkommen mit den USA im August größere Mengen an amerikanischem Flüssigerdgas (LNG) bezogen, der Gesamtwert der Importe sei jedoch gesunken.

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