Wirtschaft

Trotz 750-Milliarden-Deal mit Trump: EU gibt weniger Geld für US-Energie aus

Trotz der Zusage über 750 Milliarden Dollar an US-Präsident Trump gab die EU 2025 sieben Prozent weniger für amerikanisches Öl und LNG aus. Grund sind vor allem sinkende Energiepreise.

Trotz symbolischer Einigkeit zwischen EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und US-Präsident Trump stößt der milliardenschwere Energiedeal an seine Grenzen.
Trotz symbolischer Einigkeit zwischen EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und US-Präsident Trump stößt der milliardenschwere Energiedeal an seine Grenzen.Jacquelyn Martin/AP

Die EU hat in den vergangenen Monaten weniger Geld für Öl und Gas aus den USA ausgegeben – trotz des groß angelegten Versprechens gegenüber Donald Trump, zwischen 2026 und 2028 amerikanische Energie im Wert von insgesamt 750 Milliarden Dollar zu kaufen. Das berichtet die britische Financial Times unter Berufung auf Marktdaten und Energieexperten.

Demnach sanken die Ausgaben der EU-Mitgliedstaaten für amerikanisches Öl und Flüssigerdgas (LNG) in den letzten vier Monaten um rund sieben Prozent. Hintergrund ist nicht ein Rückgang der Importmengen, sondern vor allem der deutliche Preisverfall auf den internationalen Energiemärkten. Zwar habe die EU seit dem Handelsabkommen mit den USA im August größere Mengen an amerikanischem Flüssigerdgas (LNG) bezogen, der Gesamtwert der Importe sei jedoch gesunken.

Berliner Zeitung

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