Der tagelange Stromausfall in Berlin hat nicht nur Privathaushalten schwer zugesetzt. Auch Unternehmen trifft der Brandanschlag schwer – von Lebensmittelhändlern, denen die Ware verdarb, bis zu Restaurants oder Bäckereien, die in der Zeit des Stromausfalls nicht produzieren konnten. Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) rechnen mit „Schäden in Millionenhöhe“.
Auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) erklärte auf Anfrage der Berliner Zeitung, dass Stromausfälle für Handwerksbetriebe erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen können. „In der aktuell angespannten wirtschaftlichen Situation können selbst kurze Ausfälle schwerwiegende Folgen haben“, so der ZDH. Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, warnte sogar: „Viele Betriebe sind derzeit so wackelig, dass das existenzgefährdende Folgen haben kann.“ Wer bezahlt also am Ende den Schaden? Greifen Versicherungen? Wird die Politik einschreiten – oder bleiben die Unternehmen auf den Kosten sitzen?

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