Energiewende

Spahn fordert Atomkraft-Rückkehr: Jetzt reagieren die AKW-Betreiber

Unionsfraktionschef Jens Spahn fordert eine Reaktivierung der zuletzt abgeschalteten Atomkraftwerke. Doch ist das überhaupt umsetzbar? Das sagen die Betreiber.

Unionsfraktionschef Jens Spahn fordert eine Debatte über die Reaktivierung der Atomkraftwerke in Deutschland.
Unionsfraktionschef Jens Spahn fordert eine Debatte über die Reaktivierung der Atomkraftwerke in Deutschland.Peter Kneffel/dpa

Der Unionsfraktionschef Jens Spahn fordert eine Debatte über eine Reaktivierung der zuletzt abgeschalteten Atomkraftwerke. „Ich finde jedenfalls, diese Debatte müssen wir gesellschaftlich führen“, sagte der CDU-Politiker am Mittwochabend bei einem Forschungskongress der Unionsfraktion.

Während andere Staaten 30 bis 50 Milliarden Euro in den Bau neuer Atomkraftwerke investierten, könne Deutschland seine zuletzt abgeschalteten Reaktoren „mit um die neun, zehn Milliarden Euro“ wieder ans Netz bringen, sagte Spahn mit Verweis auf entsprechende Studien. Die drei letzten AKW – Isar 2 in Bayern, Emsland in Niedersachsen und GKN 2 in Baden-Württemberg – waren im April 2023 endgültig stillgelegt worden.

Berliner Zeitung

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