Immobilienmarkt

Sanierungsstau bei Immobilien: Ostdeutsche Städte vorn, ländliche Eigenheime unter Druck

52 Prozent der Einfamilienhäuser haben schlechteste Energieklassen. Ostdeutsche Städte überraschen als Sanierungsmusterschüler. Doch ländliche Eigenheime drohen zu „Stranded Assets“ zu werden.

Zeit den Sanierungstau ganz gut: Unterschiedliche Doppelhaushälften in Berlin.
Zeit den Sanierungstau ganz gut: Unterschiedliche Doppelhaushälften in Berlin.Dirk Sattler via www.imago-images.de

Mehr als jedes zweite Einfamilienhaus, das derzeit in Deutschland zum Kauf angeboten wird, weist gravierende energetische Mängel auf. Laut einer Auswertung des Immobilienportals immowelt fallen 52 Prozent der inserierten Einfamilienhäuser in die Energieeffizienzklassen F bis H – die schlechtesten Kategorien des deutschen Bewertungssystems. Bei Eigentumswohnungen liegt dieser Anteil bei lediglich 13 Prozent. Der Sanierungsstau in Deutschland ist damit vor allem ein Einfamilienhaus-Problem.

Berliner Zeitung

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