Die USA haben die EU aufgefordert, Öl- und Gasimporte aus den Vereinigten Staaten bis 2035 von den Verpflichtungen der EU-Methanemissionsverordnung auszunehmen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ein internes Dokument der US-Regierung, das den EU-Mitgliedstaaten vor einem Treffen der Energieminister in Brüssel zugeleitet wurde.
Demnach verlangt die Regierung in Washington, die Pflicht zur Erfassung und Meldung von Methanemissionen im Zusammenhang mit US-Lieferungen bis Oktober 2035 auszusetzen, falls die EU an dem Gesetz festhält. In dem Papier bezeichnet die US-Seite die seit diesem Jahr geltende Methanverordnung der EU als „kritisches, nichttarifäres Handelshemmnis“, das amerikanischen Exporteuren und den transatlantischen Handelsbeziehungen eine „unangemessene Belastung“ auferlege.

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