Der ADAC hofft nach der angekündigten Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran auf sinkende Spritpreise an deutschen Tankstellen. „Wir werden ganz genau beobachten, wie sich das auf die Kraftstoffpreise auswirkt, denn das Niveau ist derzeit zu hoch“, erklärt ein Sprecher des Automobil-Clubs auf Anfrage der Berliner Zeitung. „Insbesondere wenn sich das deutlich niedrigere Ölpreisniveau hält, muss sich dies auch rasch an den Zapfsäulen bemerkbar machen.“
Die USA und der Iran hatten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine zweiwöchige Waffenruhe verkündet. Auch die blockierte Straße von Hormus soll für den Schiffsverkehr wieder geöffnet werden, erklärte Irans Außenminister Abbas Araghtschi. Nach der Bekanntgabe gingen die zuletzt stark gestiegenen Ölpreise deutlich nach unten. Der Preis für ein Barrel Öl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni sackte rasant um rund 16 Prozent auf rund 92 US-Dollar (umgerechnet etwa 79 Euro) – der niedrigste Wert seit Mitte März.

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