Wirtschaft

Merz bei Trump: Ostdeutsche Stahlfirma warnt vor Gefahren durch „Zollmauern“

Im Interview mit der Berliner Zeitung fordert Feralpi-Werksdirektor Uwe Reinecke von Merz, dass er mit Trump zu einer Einigung kommt. Sonst drohe Konkurrenz aus China.

Ein Mitarbeiter geht an Drahtrollen in den Elbe-Stahlwerken Feralpi in Riesa vorbei.
Ein Mitarbeiter geht an Drahtrollen in den Elbe-Stahlwerken Feralpi in Riesa vorbei.Jan Woitas/dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz wird am Nachmittag deutscher Zeit von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus empfangen. Angesichts der Spannungen im Verhältnis zu den USA seit Trumps Amtsantritt wird besonders aufmerksam verfolgt, ob er und Merz einen guten persönlichen Draht zueinander finden. Im Zuge seiner aggressiven Zollpolitik wurden erst am Mittwoch die US-Einfuhrzölle für Stahl und Aluminium verdoppelt – von den Medien wurde der Zollstreit als eines der Topthemen des Kennenlernens beworben.

Berliner Zeitung

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