Energie

KI befeuert Gasgeschäft: Siemens Energy erlebt Turbinen-Boom

Nach Milliardenverlusten im Windgeschäft macht Siemens Energy wieder höhere Gewinne. Ausgerechnet Gasturbinen profitieren vom KI-getriebenen Stromhunger.

Der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz steht mit Siemens-Energy-Chef Christian Bruch an der in Kanada für Nord Stream 1 gewarteten Turbine. Symbolbild.
Der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz steht mit Siemens-Energy-Chef Christian Bruch an der in Kanada für Nord Stream 1 gewarteten Turbine. Symbolbild.dpa/Bernd Thissen

Noch vor wenigen Jahren war Siemens Energy an großen Gasprojekten wie Nord Stream beteiligt und lieferte Gasturbinen für Verdichterstationen. Im Zuge der Energiewende geriet der Münchner Konzern jedoch wegen massiver Probleme im Windgeschäft unter Druck und musste 2023 staatliche Garantien beantragen.

Nun schreibt der Dax-Konzern wieder deutlich höhere Gewinne. Und ausgerechnet jene Sparte, die lange nur als Brückentechnologie galt, treibt das Comeback: Gasturbinen.

Berliner Zeitung

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