Die Gaspreise in Europa springen nach der Eskalation im Nahen Osten auf den höchsten Stand seit 2022. Der April-Kontrakt am niederländischen Handelsplatz TTF kletterte am Dienstag zeitweise auf rund 59 Euro je Megawattstunde – umgerechnet mehr als 700 Dollar je 1000 Kubikmeter. Gleichzeitig sind die deutschen Gasspeicher deutlich leerer als in den Vorjahren.
Nach iranischen Angriffen wurde in Katar die Produktion am weltweit größten LNG-Exportkomplex vorübergehend gestoppt. Die Anlage von QatarEnergy in Ras Laffan steht für rund ein Fünftel der globalen Flüssigerdgasversorgung. Das Land zählt derzeit nach den USA und Russland zu den wichtigsten LNG-Lieferanten Europas.

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