Millionengewinn

Erfolgreichstes Jahr der jüngeren Firmengeschichte: Ostdeutsche Medienholding meldet Rekordergebnis

Für die Ostdeutsche Medienholding, zu der auch die Berliner Zeitung gehört, war 2025 das erfolgreichste Jahr seit langem. Treibend für die Entwicklung war vor allem das Digitalgeschäft.

Das Pressehaus am Alexanderplatz.
Das Pressehaus am Alexanderplatz.Markus Wächter/Berliner Zeitung

Die Ostdeutsche Medienholding, zu der der Berliner Verlag sowie der Ostdeutsche Verlag gehören, hat im Geschäftsjahr 2025 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,05 Mio. Euro erzielt (Vorjahr: 1,78 Mio. Euro). Damit war das zurückliegende Jahr das wirtschaftlich erfolgreichste der jüngeren Firmengeschichte.

Grundlage dieser Entwicklung ist ein solide wachsendes Digitalgeschäft – sowohl im B2B-Bereich (+15 % gegenüber Vorjahr) als auch im B2C-Segment (+25 % gegenüber Vorjahr). „Wir freuen uns sehr, dass der konsequente Ausbau unserer digitalen Aktivitäten mehr und mehr Früchte trägt“, sagt Geschäftsführer Christoph Stiller, „gerade in Zeiten, in denen die Branche vielerorts von Sparprogrammen und Konsolidierungsmaßnahmen geprägt ist. Zudem konnten wir die Investitionen in unsere Publikationen Die Weltbühne sowie Ostdeutsche Allgemeine Zeitung aus freiem Cashflow finanzieren, was uns zusätzliche unternehmerische Gestaltungsfreiheit verschafft und das Fundament für organisches Umsatzwachstum legt.“

Die Ostdeutsche Medienholding war 2019 – im Jahr der Übernahme durch Verleger Holger Friedrich – noch mit einem Fehlbetrag von rund 9 Mio. Euro gestartet. Inzwischen arbeitet das Traditionshaus, zu dessen Titeln die Berliner Zeitung, der Berliner Kurier, die Weltbühne sowie die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung zählen, im dritten Jahr in Folge strukturell profitabel, also auch ohne Berücksichtigung positiver Sondereffekte.

Verleger Holger Friedrich erklärt: „Dass sich unser langfristiges Engagement entgegen mancher skeptischer Stimmen nun so deutlich auszahlt, erfüllt mich mit großer Freude. Es zeigt, dass nachhaltige Investitionen in Qualität, Journalismus und Innovation der richtige Weg sind. Besonders gespannt bin ich auf den Start unserer neuen Publikation Ostdeutsche Allgemeine Zeitung, die einen wichtigen Beitrag zur publizistischen Vielfalt leisten wird.“

Die Erstausgabe der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung erscheint am 20. Februar 2026.