Energiewende

Braunkohle zeitweise günstiger als Gas: CO₂-Preis bewegt den Strommarkt

Kurzfristige CO₂-Preiskorrekturen machten Braunkohle zeitweise günstiger als Gas. Im Winter sichern fossile Anlagen weiter einen großen Teil der Versorgung.

Winterwetter in Brandenburg: Ein Blick über den Tagebau Welzow zum Kraftwerk Schwarze Pumpe am 10. Januar 2026.
Winterwetter in Brandenburg: Ein Blick über den Tagebau Welzow zum Kraftwerk Schwarze Pumpe am 10. Januar 2026.imago

Deutschlands klimaschädlichste Kraftwerke erleben ein Comeback. Nach einer kurzfristigen Korrektur der CO₂-Preise nach einem vorherigen Hoch Mitte Januar sind Braunkohlekraftwerke erstmals seit November wieder profitabel – und wurden zeitweise wieder häufiger eingesetzt.

Auslöser für die Korrektur der CO₂-Preise waren vor allem Gewinnmitnahmen von Investoren und eine veränderte Markterwartung. Infolgedessen ist Strom aus Braunkohle zuletzt billiger geworden als Strom aus Gaskraftwerken, wie Analysen von Energy Aspects und der London Stock Exchange Group zeigen, über die Bloomberg berichtet. Die Folge: Die tägliche Stromerzeugung aus Braunkohle lag zuletzt mehr als zehn Prozent höher als noch eine Woche zuvor.

Berliner Zeitung

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