Energie

1,5 Milliarden für Gasreserve: Expertin kritisiert Reiches Plan als teuer und fast nutzlos

Die Gasspeicher sind derzeit nur zu knapp 16 Prozent gefüllt. Die Merz-Regierung plant nun eine Milliarden-Reserve – laut einer Expertin kommt sie zu spät und hilft kaum.

Der deutsche Bundeskanzler und CDU-Vorsitzende Friedrich Merz unterhält sich mit der deutschen Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche bei ihrer Ankunft zur CDU-Führungssitzung in der Parteizentrale in Berlin am 13. April 2026 (Symbolbild).
Der deutsche Bundeskanzler und CDU-Vorsitzende Friedrich Merz unterhält sich mit der deutschen Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche bei ihrer Ankunft zur CDU-Führungssitzung in der Parteizentrale in Berlin am 13. April 2026 (Symbolbild).AFP

Die Gasspeicher in Deutschland sind derzeit selbst für das Ende der Heizperiode ungewöhnlich leer. Zuletzt lag der Füllstand laut Daten von Gas Infrastructure Europe (GIE/AGSI) bei nur 16,54 Prozent.

Jetzt zeigt sich: Die Merz-Regierung plant eine strategische Gasreserve. Rund zehn Prozent der deutschen Speicher – etwa 24 Terawattstunden – sollen künftig als staatlicher Notfallpuffer vorgehalten werden. Im Ernstfall würde diese Menge ausreichen, um Haushalte und Unternehmen in einem normalen Winter etwa zwei Wochen zu versorgen, bei extremer Kälte nur rund eine Woche.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar