„Sleep well, live better“ – also „Schlafe gut, lebe besser“. So lautet das Motto des Weltschlaftages, der jedes Jahr am 13. März auf die Bedeutung gesunden Schlafs aufmerksam macht. Am Ende des Tages müssen wir schließlich alle ins Bett – doch nicht jedem gelingt das problemlos. Laut einer Analyse der Krankenkasse Barmer kämpfen in Deutschland rund sechs Millionen Menschen mit Schlafproblemen. Schuld sind häufig Stress, permanentes Scrollen am Abend oder ein gefühlter Dauerkrisenmodus angesichts der Weltlage.
Umso wichtiger werden kleine Rituale, die den Übergang vom Tag zur Nacht angenehmer machen: ein weicher Bademantel nach der Dusche, Hausschuhe, in die man morgens als Erstes schlüpft, oder ein Kissenspray mit beruhigender Wirkung. Wir stellen Ihnen eine Auswahl an Dingen vor, die das Einschlafen – oder zumindest das Verweilen im Bett – ein wenig schöner machen.
Zum Anbehalten: Bademäntel von Tekla
Er ist der Klassiker unter den Bademänteln: schlichte, feine Streifen – eine grafische Simplizität, die einfach funktioniert. Die Rede ist vom „Terry Classic Bathrobe“ des 2017 in Kopenhagen gegründeten Labels Tekla, das heute wie kaum ein zweites für moderne Heimtextilien steht. Zum Sortiment gehören Bettwäsche, Handtücher und Wohnaccessoires und eben die besonders weichen, schweren Bademäntel.

Gefertigt aus Terry, also Frottee aus 100 Prozent Baumwolle, wird das locker geschnittene Modell schnell zum verlässlichen Begleiter für die eigenen vier Wände: nach einer heißen Dusche, am frühen Morgen oder an einem jener Tage, an denen man ihn am liebsten gar nicht mehr ausziehen möchte. Das Material überzeugt dabei mit einem Gewicht von 385 SQM (diese Angabe steht für Gramm pro Quadratmeter und ist ein direktes Maß für die Stoffdichte). Ein Wert, der für jene schwere, flauschige Qualität bürgt, wie man sie sonst nur von diesen besonders kuscheligen, hochwertigen Hotelbademänteln kennt.
„Terry hooded bathrobe“ von Tekla. Erhältlich für 225 Euro unter www.teklafabrics.com
In die Puschen kommen: Pantoletten von Barbour
Der Wecker klingelt, irgendwo zwischen Snooze-Taste und „noch fünf Minuten“ kommen wir in die Senkrechte. Die Füße tasten sich langsam vom Bett Richtung Boden – und idealerweise direkt in ein Paar Pantoletten. Genau für diesen Moment sind Modelle wie die „Kyra“ von Barbour gemacht: reinschlüpfen, aufstehen, loslaufen. Ohne Schnürsenkel, ohne große Entscheidungen – so steht es sich leicht mit dem richtigen Fuß auf.

Die Pantolette kombiniert weiches Wildleder mit einem Riemen aus Cord – eine subtile Anspielung auf die charakteristischen Cordkragen der Wachsjacken des britischen Heritage-Labels. Das Fußbett aus Kork sorgt dabei für angenehmen Halt und macht den Schuh zum komfortablen Begleiter für alles, was der Morgen so bereithält: den Gang zur Kaffeemaschine, zum Briefkasten oder, etwas ambitionierter, direkt vor die Haustür.
Pantoletten „Kyra“ von Barbour in der Farbe „Taupe Suede“. Erhältlich für 149 Euro unter www.barbour.com
Wie der Zirbenwald: Duftendes Kissenspray von nkm
Der Tag ist vorbei: Licht gedimmt, das Handy liegt zwar noch auf dem Nachttisch – wird aber jetzt wirklich nicht mehr angefasst. Bevor der Kopf das allerdings auch versteht, hilft manchmal ein kleines Abendritual. Ein paar Sprühstöße des Kissensprays „Zirbenwald“ vom Münchner Naturkosmetiklabel nkm atelier – und das Schlafzimmer riecht plötzlich weniger nach Alltag und dank Komponenten von Zirbelkiefer, Zedernholz, Rosmarin, Salbei und Zypresse mehr nach Spaziergang durch einen kühlen Nadelwald.

Und genau darin liegt der Trick: Rituale wie dieses helfen beim Einschlafen, weil sie dem Gehirn jeden Abend dieselbe kleine Botschaft schicken – jetzt wird heruntergefahren. Ein Sprühstoß aufs Kissen, einmal tief einatmen, Licht aus. Mit der Zeit lernt der Kopf sogar, was das bedeutet. Der Duft wird gewissermaßen zum freundlichen Hinweis, dass To-do-Listen, E-Mails und nächtliche Gedankenschleifen für heute Sendepause haben.
Kissenspray „Zirbenwald“ von nkm. Erhältlich für 17,90 Euro unter nkm-atelier.de
Statement fürs Badezimmer: Roben von Missoni
Mit dem Bademantel aus der Home-Kollektion von Missoni hält ein Stück italienischer Luxus Einzug ins Badezimmer. Gefertigt aus weichem Baumwollfrottee, trägt das Modell das ikonische Chevron-Muster, das untrennbar mit der 1953 gegründeten Marke verbunden ist.
Missoni gehört zu den Modehäusern, denen es seit Jahrzehnten gelingt, ihre unverwechselbare Ästhetik auf das Zuhause zu übertragen – von Handtüchern über Decken bis hin zu Teppichen. Der „Giacomo-Bademantel“ verkörpert dabei jene markante Designsprache, die das Label berühmt gemacht hat: farbstark, grafisch und herrlich eigenwillig.

Dass das Modell offiziell den Namen „Black“ trägt, wird dem lebendigen Farbmix kaum gerecht. In den charakteristischen Zickzacklinien treffen kühle Pastellblautöne auf warme Braunnuancen, die stellenweise ins Orange übergehen, harmonisch ergänzt durch sanftes Flieder und ein buttriges Gelb. Ein Bademantel, der ein Statement setzt – auch zu Hause.
„Giacomo-Bademantel“, Modell „Black“ von Missoni. Erhältlich für 350 Euro unter www.missoni.com
Schlafmaske drüber: Besser schlafen mit Desmond & Dempsey
Sie bietet blauem Licht mit pozellanblauer Seide die Stirn: Die Seiden-Schlafmaske aus der Capsule Collection von Veronica Beard und Desmond & Dempsey verbindet funktionalen Komfort mit einem Hauch von Luxus. Gefertigt aus 100 Prozent Seide und mit einem tropischen Leopardenmotiv bedruckt, liegt das Accessoire sanft auf der Haut und schützt zuverlässig vor störendem Licht. Gerade in Zeiten, in denen künstliche Lichtquellen und digitale Bildschirme den Alltag prägen, wirkt diese Schlafmaske wie eine textile Sendepause für die Augen.

Der Raubtierprint sieht zwar optisch wild aus, abgesehen davon ebnet die Schlafmaske jedoch zuverlässig den Weg für die ruhigsten Stunden des Tages – ideal für Menschen, die viel reisen. Egal ob im Flugzeug, im Hotelzimmer oder zu Hause: Mit der Schlafmaske auf ist die Welt aus.


