Schmuck

Schluss mit braven Ketten: Dieses Berliner Label bürstet Perlen auf Krawall

Statt klassischer Perlenkette setzt Pearl Studio auf ausgefallene Designs: Barockperlen treffen auf bunte Kristallsteine – Schmuck, der Glanzlichter setzt.

Vom Statement bis zum Akzent: Inmitten weiterer Stücke glänzt die „Baroque crystal pearl necklace“ (350 Euro); am Finger der „Crystal pearl ring“ (55 Euro).
Vom Statement bis zum Akzent: Inmitten weiterer Stücke glänzt die „Baroque crystal pearl necklace“ (350 Euro); am Finger der „Crystal pearl ring“ (55 Euro).Ramona Reuter

Haus gegen Perlen: Das geschah im Jahr 1917, als der Juwelier Pierre Cartier ein repräsentatives Stadthaus an der New Yorker Fifth Avenue erwarb – nicht allein mit Geld, sondern auch im Tausch gegen eine außergewöhnlich wertvolle Naturperlenkette. Die Idee zu diesem ungewöhnlichen Handel entstand, nachdem Maisie Plant, die Frau des Besitzers Morton F. Plant, sich in das Schmuckstück verliebt hatte. Cartier bot daraufhin an, die Kette gegen das Anwesen, der heutige Flagship-Storeder Luxusmarke, einzutauschen – ein Geschäft, das zur Legende wurde. Perlen gehörten damals zu den kostbarsten Gütern überhaupt, selten, kaum verfügbar und entsprechend begehrt.

Berliner Zeitung

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