Alles begann mit einem 3-Mann-Wohnzimmerprojekt vor 30 Jahren: Damals setzte sich Ralph Anderl, Gründer des Berliner Brillenherstellers ic! berlin, mit den beiden Produktdesignern Harald Gottschling und Philipp Haffmans zusammen. Die beiden hatten eine schraubenlose Brille aus dünnem Blech entworfen und fragten Anderl, ob er für sie modeln würde. Sein Markenzeichen bis heute: ein charakteristischer Kahlkopf.
Und auch die Brillen sind sich seither treu geblieben: Das markante Edelstahl-Gelenk, das sie entwickelten, wurde zum unverwechselbaren Markenzeichen von ic! berlin und prägt bis heute jede Kollektion. Das Gründer-Trio ist dem Label zwar nicht erhalten geblieben – Gottschling und Haffmans produzieren seit 2003 mit ihrem Label MYKITA eigene Brillen und Anderl ist auch nicht mehr dabei – doch ic! berlin hat überlebt. Bis heute steht das Label für innovatives Brillendesign, entworfen und gefertigt in Berlin - nun unter der Leitung von Davide Lunghi.

Ein Hoch auf 30 Jahre Berliner Brillendesign
Genau diese 30-jährige Historie wurde diese Woche mit einer Kampagne und einer besonderen Jubiläumskollektion gefeiert: Unter dem Titel „I See Berlin“ inszeniert ic! berlin eine Hommage an die Stadt, die die Marke geprägt hat – roh, kreativ und ständig im Wandel. Umgesetzt vom Berliner Fotografen und visuellen Storyteller Tarek Mawad, zeigt die Kampagne eine Reihe zeitgenössischer Protagonisten, die Berlins kulturelle DNA verkörpern.
Neben Szenegrößen wie Fotograf und Berghain-Türsteher Sven Marquardt sind darunter auch die Sterneköchin Dalad Kambhu, die Künstlerin Nina Pohl sowie der Architekt und Künstler Thilo Reich. Ergänzt wird die visuelle Welt durch digitale Arbeiten von Leif Podhajsky, die den experimentellen, subkulturellen Geist Berlins aufgreifen.



