Hertha BSC hat im Saisonendspurt einen Rückschlag hinnehmen müssen. Beim abstiegsbedrohten 1. FC Magdeburg verlor die Mannschaft mit 0:1 (0:0) – trotz klarer spielerischer Vorteile in der zweiten Hälfte. Vor allem die schwache Chancenverwertung wurde den Berlinern zum Verhängnis.
Trainerseitig gab es vor Anpfiff keine großen Überraschungen: Kevin Sessa rückte für den gesperrten Paul Seguin in die Startelf. Für Aufsehen sorgte hingegen das Fehlen von Angreifer Dawid Kownacki, der krankheitsbedingt nicht mit nach Magdeburg gereist war.
Hertha fordert früh Elfmeter
Die Partie begann turbulent: Bereits in der 3. Minute wurde Sessa nach einer Ecke im Strafraum zu Fall gebracht – ein möglicher Elfmeter blieb jedoch aus. Schiedsrichter Jarno Wienefeld ließ weiterspielen, auch der VAR griff nicht ein.
Nur wenige Minuten später folgte die nächste strittige Szene, als Luca Schuler im Strafraum zu Boden ging – erneut blieb der Pfiff aus.
Pech in der zweiten Hälfte
In der Folge entwickelte sich ein zähes Spiel mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Torchancen blieben Mangelware. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte sorgte Kapitän Fabian Reese mit einem Distanzschuss für etwas Gefahr.
Kurz nach Wiederanpfiff dann der nächste Rückschlag für die Berliner: Deyo Zeefuik verletzte sich bei einem Sprintduell und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Nachwuchsspieler Julian Eitschberger ins Spiel.
Wenig später fiel die Entscheidung: Nach einem Fehler auf der rechten Abwehrseite kam Magdeburg zur Flanke, die Torhüter Tjark Ernst nur unzureichend klären konnte. Laurin Ulrich nutzte die Situation eiskalt und traf zum 1:0 (61.).


