Es ist einer dieser Späße, die man sich als Kind auf dem Bolzplatz erlaubt, wenn man bereits am Torwart vorbei ist und nur noch das leere Tor vor sich hat: Aufreizend lässig kniet man sich auf den Boden und stupst den Ball mit der Stirn über die Linie. Ein Kopfballtor der ganz provokanten Art, zu der sich ein Profi in der Bundesliga niemals hinreißen lassen würde. Selbst dann nicht, wenn man, wie zuletzt Andrej Ilic beim Hamburger SV, den leeren Kasten nicht mal mit dem Fuß trifft.