Bundesliga

Die Tode der Fußball-Dinos: Trägt der 1. FC Union Berlin seinen Teil dazu bei?

Der VfL Wolfsburg will in der kommenden Saison seine 30-jährige Bundesliga-Zugehörigkeit feiern. Der 1. FC Union Berlin hat etwas dagegen.

Im Stadion An der Alten Försterei muss der VfL Wolfsburg am Sonnabend einen weiteren Schritt Richtung 2. Bundesliga befürchten.
Im Stadion An der Alten Försterei muss der VfL Wolfsburg am Sonnabend einen weiteren Schritt Richtung 2. Bundesliga befürchten.IMAGO/nordphoto GmbH / Engler

Der Dino ist tot. Es leben die Dinos. Nachdem der Hamburger SV vor acht Jahren abstieg, hatte die Fußball-Bundesliga ihr letztes verbliebenes Gründungsmitglied verloren. Viele Spielzeiten schon hatten die Rothosen fast darum gebettelt, zweitklassig zu werden. Zweimal hatten sich die Nach-Nachfolger von Uwe Seeler durch die Relegation gequält und dort hauchdünn gegen Greuther Fürth (0:0, 1:1) und den Karlsruher SC (1:1, 2:1 nach Verlängerung) gerettet. Bis dann doch der Hammer fiel und die Hanseaten in ihrer ersten Spielzeit in der Zweitklassigkeit – vor der Bundesliga gehörten sie stets der Oberliga Nord an, der bis 1963 auf mehrere Regionen verteilten höchsten Spielklasse im Westen Deutschlands – auch auf den 1. FC Union Berlin trafen. Allerdings brauchten sie weitere sechs Spielzeiten, um dorthin zurückzukehren, wohin sie nach eigenem Selbstverständnis gehören.

Berliner Zeitung

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