Kolumne

1. FC Union Berlin schöpft Hoffnung: Ein erstes Tor als Wendepunkt

Im 22. Saisonspiel für die Eisernen hat Andrej Ilic seine Torflaute beendet. Seine Pechsträhne rational zu erklären, fällt allerdings schwer.

Keine Vorwürfe, sondern Aufmunterung nach der 2:3-Niederlage beim Hamburger SV: Torwart Frederik Rönnow (l.) findet tröstende Worte für Andrej Ilic, den Stürmer des 1. FC Union Berlin.
Keine Vorwürfe, sondern Aufmunterung nach der 2:3-Niederlage beim Hamburger SV: Torwart Frederik Rönnow (l.) findet tröstende Worte für Andrej Ilic, den Stürmer des 1. FC Union Berlin.Matthias Koch/imago

Andrej Ilic hat es geschafft. Im 22. Saisonspiel des 1. FC Union Berlin hat der Angreifer sein erstes Tor erzielt. Nicht in jeder Minute stand er auf dem Platz, die meisten aber doch. Ein Spiel nur hat er ganz verpasst. Fast schon hatte man Mitleid mit dem Serben, der sich für das Team aufopfert, immer auch im eigenen Strafraum bei Aufräumarbeiten zu finden ist, der bei alldem aber nicht zu seiner Kernkompetenz gefunden hat. Nun hat er den Ball doch mal in den gegnerischen Kasten befördert. Dennoch kommt keine Freude auf, weil es mit seinem Kopfball kurz vor Spielende zum 2:3-Anschluss beim Hamburger SV, was gleichzeitig der Endstand war, doch wieder nicht der richtige Moment gewesen ist.

Berliner Zeitung

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