Evelyn Zupke hat was gegen Wilhelm Pieck. Anfang Dezember bekundete sie ihren Unmut. „35 Jahre nach der Wiedervereinigung sollte keine Straße mehr nach Lenin, Otto Grotewohl oder Wilhelm Pieck benannt sein“, sagte sie. Und weil dies in einer Zeitung stand, die vier Buchstaben im Schilde führt, wurde Frau Zupke, die sonst niemand kennt, von fast allen Medien dieses Landes zitiert. Weil: Augenscheinlich hatte jahrzehntelange Schilderstürmerei nichts gebracht, sonst hätte man auf diese sträfliche Unterlassungssünde nicht explizit hinweisen müssen.