Lichterglanz, Sternsinger und dann noch das Friedenslicht aus Bethlehem – wer Frank-Walter Steinmeiers Weihnachtsansprache 2025 hört, fühlt sich in die Kindheit zurückversetzt, als Opa immer die langweile Weihnachtsgeschichte vorlas.
Vor einem piefig geschmückten Weihnachtsbaum sitzend lullt der Bundespräsident die Zuschauer ein, mit warmen Metaphern, weichen Worten und der absolut inhaltsleeren Botschaft: Man brauche nur ein bisschen Mut, alles wird gut, wenn wir nur zusammenhalten. Ein Funke Mut – so das Motto der Pfadfinder, das Steinmeier begeistert aufgreift. Doch was die Deutschen gerade bräuchten, ist jemand, der ihre Befürchtungen und Nöte anspricht und ihnen das Gefühl gibt, nicht von einem lieben Onkel in den Schlaf gequasselt zu werden.

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