Nach Berliner Blackout

Die Realität hinter den Krisenplänen: Papierkonzepte statt echter Vorbereitung

Der Berliner Blackout forderte die Sicherheitsstrukturen. Wie sieht die Vorsorge in anderen Bundesländern aus? Die Berliner Zeitung hat nachgefragt. Jetzt liegen Antworten exklusiv vor.

Der sächsische Innenminister Armin Schuster verspricht: „Für Sachsen werden wir eine Risikogefahrenanalyse machen.“
Der sächsische Innenminister Armin Schuster verspricht: „Für Sachsen werden wir eine Risikogefahrenanalyse machen.“Jan Woitas

Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz hätte man einen Moment der Zäsur erwarten können. Einen Augenblick, in dem Verwaltungen innehalten und sich fragen: Was, wenn es nicht bei diesem einen Blackout bleibt? Was, wenn Sabotage, Kälte und Systemversagen wiederholt aufeinanderprallen? Wer die Antworten der Bundesländer liest, erkennt schnell: Der Ernstfall wird weiter als Verwaltungsproblem behandelt und nicht etwa als gesellschaftliche Realität. Die Lektion scheint nicht gelernt.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar