China

Sinologin über Lage der Uiguren in China: „Peking will sich Ressourcen Xinjiangs aneignen“

Mareike Ohlberg vom German Marshall Fund wirft Peking eine „quasikoloniale“ Politik in Xinjiang vor. Ziel der Regierung sei es, den Uiguren die Identität zu nehmen, sagt sie im Interview.

 Kaschgar ist eine Stadt in Xinjiang, in der mehrheitlich Uiguren leben.
Kaschgar ist eine Stadt in Xinjiang, in der mehrheitlich Uiguren leben.Pedro Pardo/AFP

Über die nordwestliche chinesische Region Xinjiang gibt es regelmäßig Berichte, in denen der Umgang mit den ethnischen Minderheiten, wie den Uiguren, angeprangert wird. Die Berliner Zeitung konnte vor kurzem nach Xinjiang reisen. Vor Ort hat sich die Situation anders dargestellt. Wir wollten von der Sinologin Mareike Ohlberg vom German Marshall Fund wissen, wie sie die Situation einschätzt.

Berliner Zeitung

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