Wenn ich versuche, mit meinen der Zukunft zugewandten politischen Freunden über die guten alten Zeiten in West-Berlin und die Folgen unserer Multikulti-Doktrin und die ihr innewohnende falsche Toleranz zu sprechen, ernte ich Entrüstung. Ich liefere „den Nazis“ Futter, heißt es. Damit ist man in diesen Kreisen entwaffnet; wer will schon Steigbügelhalter der Partei sein, die keinesfalls eine Alternative für Deutschland ist? Neulich holte ich mir Verstärkung, indem ich den FAZ-Kollegen Jasper von Altenbockum ins Feld führte, der nach Friedrich Merz’ verunglückten, durchaus rassistischen Anwürfen bezüglich des „Stadtbilds“ über unsere „Lebenslügen der Einwanderung“ kommentiert hatte: „In Deutschland diente ‚Multikulti‘ als Gegenentwurf zum Nationalstaat, und das konnte vermeintlich nur Gutes und Schönes bedeuten.“

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