Eine Parole, zwei Lesarten

„Grönland den Grönländern“: Linke-Politikerin verteidigt Post gegen Kritik von rechts

Ein Satz auf Instagram, viel Empörung und wenig Kontext: Der Streit um „Grönland den Grönländern“ zeigt, wie schnell politische Aussagen entgleisen können.

Das Spitzenduo Martin Schirdewan (l.) und Carola Rackete (2.v.l.) kandidierte zusammen mit Özlem Alev Demirel und Gerhard Trabert für die Europawahl.
Das Spitzenduo Martin Schirdewan (l.) und Carola Rackete (2.v.l.) kandidierte zusammen mit Özlem Alev Demirel und Gerhard Trabert für die Europawahl.dpa

„Grönland gehört den Grönländern. Punkt!“, postet die Linke-Politikerin Özlem Alev Demirel auf ihrem Instagram-Profil. Von rechts wird die Aussage scharf kritisiert, teils mit spöttischem Unterton. Dort wird sie mit der neofaschistischen Parole „Deutschland den Deutschen“ verglichen. Je nach Kontext kann sie den Tatbestand der Volksverhetzung nach § 130 StGB erfüllen.

Berliner Zeitung

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