Seit rund 2500 Jahren leben Juden in Tunesien, lange vor dem Islam. Heute bilden sie eine Minderheit, nur noch etwa 1500 bis 2000 von ihnen leben im nördlichsten Land Afrikas. Hinter einer Mauer in einer engen Seitenstraße im Bezirk Lafayette, mitten in der Innenstadt von Tunis, befindet sich eine jüdische Schule. Wer das nicht weiß, hat keine Chance, sie von außen zu erkennen. Nur die Sicherheitsbeamten lassen ahnen, dass es sich um einen besonderen Ort handelt. Hier arbeitet Rabbiner Daniel Cohen, Synagogenvorsteher in La Goulette, einem Vorort von Tunis. Von Montag bis Freitag unterrichtet er Religion; am Freitagnachmittag geht es nach La Goulette zum Gottesdienst. Die Berliner Zeitung hat ihn in Tunis zum Gespräch getroffen.

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