Die Stimmung am Weihnachtstisch ist in diesem Jahr besonders aufgeladen. Nach Monaten voller Termine und Routinen sitzen Menschen wieder gemeinsam am Tisch, die sich im Alltag oft nur noch über kurze Nachrichten begegnen – und selbst dort zunehmend in voneinander getrennten, algorithmisch sortierten Wirklichkeiten. Die politischen Ergebnisse der vergangenen Monate markieren keinen plötzlichen Stimmungswechsel, sondern ein lange gewachsenes Unbehagen. Was sich an den Wahlurnen zeigt, setzt sich am Tisch fort: der wachsende Abstand zwischen den Generationen, verstärkt durch Lebensrealitäten, die sich kaum noch berühren.

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