Kolumne: Blick aus Brüssel

Europas „Zeitenwende“: Von der Leyens Rüstungspläne sind auf Sand gebaut

Die EU-Kommissionspräsidentin treibt die Militarisierung Europas voran. Doch es mangelt ihr an politischem Rückhalt – und an Geld. Der Blick aus Brüssel.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der LeyenVirginia Mayo/AP

Deutschland rüstet auf und suspendiert dafür sogar die Schuldenbremse. Polen denkt laut über atomare Bewaffnung nach. Die Niederlande wollen ihre Armee in Krisenzeiten verdoppeln. Und die Europäische Union plant die „Wiederbewaffnung“ – bis zu 800 Milliarden Euro will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen lockermachen.

Was ist da los? Steht der Russe schon wieder am Brandenburger Tor? Hat uns der Ami im Stich gelassen? Wer die Berichte aus Brüssel liest, könnte meinen, dass es bald gewaltig knallt. Europa sei mit einer „klaren und gegenwärtigen Gefahr“ konfrontiert, wie sie „keiner von uns in seinem Leben gesehen hat“, warnt von der Leyen.

Berliner Zeitung

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