Drei Monate danach

Flutopfer von der Ahr: „Diese Ängste möchte ich nie wieder erleben“

Andy Neumann aus Ahrweiler hat ein Buch über die Nacht der Flut und die Wochen danach geschrieben. Darin prangert er auch gewaltige Versäumnisse an.

Verwüstung in Bad Neuenahr: Nach wie vor sind die Spuren der Flut überall an der Ahr präsent.
Verwüstung in Bad Neuenahr: Nach wie vor sind die Spuren der Flut überall an der Ahr präsent.dpa/Thomas Frey

Berlin/Ahrweiler-Vor drei Monaten kam es im Westen Deutschlands zur Katastrophe: Am 14. und 15. Juli löste extremer Starkregen an der Ahr eine Flutwelle aus und setzte weite Teile des Tals unter Wasser. Menschen starben, Häuser und Existenzen wurden zerstört. Auch heute noch ist den Bewohnern im Ahrtal die traumatische Nacht deutlich anzumerken. Etliche sind weggezogen, andere werden noch lange mit dem Wiederaufbau beschäftigt sein. So wie Andy Neumann aus Ahrweiler, der neben den Arbeiten an seinem Haus und der psychischen Bewältigung der Katastrophe noch ein anderes Projekt gestemmt hat: Der 46-jährige BKA-Beamte hat ein Buch über die Nacht der Flut und die Wochen danach geschrieben. In „Es war doch nur Regen!?“ erzählt Neumann von den Ängsten, die seine Familie durchlitten hat – und prangert gewaltige Versäumnisse an.

Berliner Zeitung

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