Sehr geehrte Herausgeber der FAZ, sehr geehrte Verantwortungsträger des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP) und sehr geehrter Bischof der EKM Friedrich Kramer,
„Calumniare audacter, semper aliquid haeret“ („verleumde tollkühn, denn irgendetwas bleibt immer hängen!“). Dieser Plutarch zugeschriebene Grundsatz, der historisch stets Anwendung fand, wenn totalitäre Bewegungen versuchten, sich ihrer Gegner zu entledigen, feiert offenbar fröhliche Urständ in Kreisen, in denen man es nicht erwarten wollte: Kirchenleitungen, Theologen und Journalisten, vor allem scheinbar auch bei FAZ-Journalisten. Wenn es darum geht, schmerzhafte Bewertungen des eigenen Verhaltens in jüngster Vergangenheit möglichst schnell und radikal zu entwerten, dann greift man eben gern zu diesem bewährten Mittel.

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