EEG-Regel nichtig?

Energiewende: Professor attackiert Habecks Vorrang für Windkraft als rechtswidrig

Habecks Vorrangregel für erneuerbare Energien sollte Genehmigungen beschleunigen. Nun gibt es juristische Zweifel, ob sie mit Grundrechten und  Abwägungsgebot vereinbar ist.

Ein juristisches Gutachten stellt jetzt die Vorranggebiete des EEG von Robert Habeck infrage.
Ein juristisches Gutachten stellt jetzt die Vorranggebiete des EEG von Robert Habeck infrage.dpa

Es beginnt nicht mit einem Windrad. Es beginnt mit einem Satz im Gesetz. In Paragraf 2 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes steht, dass der Ausbau erneuerbarer Energien im „überragenden öffentlichen Interesse“ liegt und der öffentlichen Sicherheit dient. Ein Satz, der politisch gewollt ist, vom ehemaligen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) mitgetragen wurde – und der in der Praxis der Energiewende zu einer Art juristischem Beschleuniger geworden ist.

Berliner Zeitung

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