Eigentlich sollten die beiden Kursleiterinnen nur einen Theaterworkshop an der sächsischen Oberschule Schleifen halten. Doch dann bekamen die 14- bis 15-Jährigen homosexuelle Pornos zu sehen. Gezeigt wurden unter anderem männliche Geschlechtsteile beim Oralsex.
Minderjährige bekommen im Zuge eines Projekts explizites Material zu sehen
Wie die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung (OAZ) berichtet, hatte man die Schülerinnen und Schüler zudem dazu aufgefordert, sich im Zuge des Projekts non-binäre Namen zu geben. Als sich nicht alle Teilnehmer damit wohlzufühlen schienen, hatte man uneinsichtig reagiert: „Hier im braunen Sachsen haben wir auch nichts anderes erwartet.“
Kultusminister kündigt Prüfung der Stiftung an
Hinzu kommt, dass das fragwürdige Projekt, das nun auch die Landespolitik beschäftigt, von der Amadeu-Antonio-Stiftung finanziert wurde – einer gemeinnützigen Einrichtung, die sich offiziell für den Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus einsetzt. Allein im Jahr 2024 bekam die Stiftung staatliche Fördermittel in Höhe von 9,1 Millionen Euro gutgeschrieben.
Die Amadeu-Antonio-Stiftung distanziert sich mittlerweile von dem „Theaterworkshop“ und wird diesen nicht mehr weiter unterstützen. Dennoch kündigte der sächsische Kultusminister Conrad Clemens (CDU) an, die Stiftung „im Auge zu behalten.“
