Weiterleben nach der Flut

Der Wunsch für das neue Jahr: Weg vom Wasser

Die Menschen im Ahrtal leben immer noch im Ausnahmezustand. Immerhin: Die Freiwilligen sind geblieben. Das macht Hoffnung zwischen Schlamm und Trümmern.

Weihnachtsbäume stehen in dem Winzerort Mayschoß in Fenstern von Gebäuden, die bei der Flutkatastrophe im Juli zerstört wurden.
Weihnachtsbäume stehen in dem Winzerort Mayschoß in Fenstern von Gebäuden, die bei der Flutkatastrophe im Juli zerstört wurden.dpa/Boris Roessler

Die Statue des Brückenheiligen Nepomuk hängt schief über der Ahrbrücke bei Rech im Landkreis Ahrweiler. Das Wasser donnerte in der Nacht des 14. auf den 15. Juli gegen die Steinbogen der Brücke. Die Flut brach den vierten Brückenbogen aus dem 18. Jahrhundert aus dem rechten Ufer heraus wie ein Riese, der einem Spatzen den Flügel herausreißt. Die Erschütterung hob die Basaltfigur an, warf sie aber nicht um.

Berliner Zeitung

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