Pressefreiheit

Von Corona bis Rundfunkrat: Warum Daniel Günthers Kurs kein Ausrutscher ist

Nach Auftritt bei „Markus Lanz“ und harscher Kritik: Warum Daniel Günthers Positionen zu Medien, Corona und Northvolt ein wiederkehrendes Muster zeigen.

Mit Freiheitseinschränkungen hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther keine Probleme, wenn es der vermeintlich guten Sache dient.
Mit Freiheitseinschränkungen hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther keine Probleme, wenn es der vermeintlich guten Sache dient.Christian Charisius/dpa

Als Daniel Günther bei „Markus Lanz“ über Medien und Demokratie sprach, klang es zunächst nach einem jener Talkshow-Momente, die schnell verhallen. Doch die Sätze blieben hängen. Bestimmte Medienangebote seien „unsere Gegner und auch die Feinde der Demokratie“, sagte der schleswig-holsteinische Ministerpräsident in der ZDF-Sendung vom 8. Januar 2026. Auf die Nachfrage, ob man solche Angebote „regulieren, zensieren, im Notfall sogar verbieten“ müsse, antwortete er: „Ja.“ Wenig später forderte er ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige: Das „muss kommen“.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar