Terrorismus

Berliner Blackout und Doppelmoral: Wo bleibt der Bundesanwalt?

Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz am 3. Januar wirft Fragen auf: Reale Sabotage trifft auf Zurückhaltung, während andere Verfahren mit größter Härte geführt werden?

Berlin: Ein Bagger nimmt während eines Stromausfalls im Südwesten Berlins vor der ausgebrannten Kabelbrücke Balken für die Baustelle auf.
Berlin: Ein Bagger nimmt während eines Stromausfalls im Südwesten Berlins vor der ausgebrannten Kabelbrücke Balken für die Baustelle auf.Sebastian Gollnow/dpa

Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz am 3. Januar ist kein technischer Zwischenfall, sondern eine gezielte Sabotage kritischer Infrastruktur. Teile der Energieversorgung fallen aus, öffentliche Abläufe sind beeinträchtigt, Risiken für Versorgungssicherheit und öffentliche Ordnung sind evident. Gleichwohl bleibt die politische und strafrechtliche Reaktion bislang zurückhaltend.

Berliner Zeitung

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