Es ist ein starkes und wichtiges Statement, das da aus der Unternehmer- und Kreativszene der Stadt kommt. Fotografiska-Leiter, Unternehmer und Kunstmäzen Yoram Roth entstammt einer deutsch-jüdischen Familie, der Direktor des Fotografie-Museums im Tacheles, Yousef Hammoudah, ist Palästinenser.
Bildergalerie: Das Museum Fotografiska und seine Macher
Gemeinsam gaben die beiden Männer nun der Berliner Zeitung ein Statement für Frieden und Toleranz:
„Wir, Yoram Roth und Yousef Hammoudah von Fotografiska Berlin, sind Deutsche mit israelischen und palästinensischen Wurzeln, Jude und Muslim, völlig säkular. Wir verabscheuen die Gewalt. Würde und Freiheit muss für alle Menschen ein Grundsatz sein. Jeder hat das Recht zu heiraten, wen sie wollen, Kunst zu schaffen oder einfach ein Geschäft zu gründen, aber vor allem ohne Angst zu leben.
Durch unsere Zusammenarbeit bei Fotografiska setzen wir uns mithilfe von Kunst für eine freie Gesellschaft ein, verteidigen eine progressive Weltsicht und machen Diversität und Inklusion zur Grundlage unserer täglichen Arbeit. Wir hoffen, dass unsere Kooperation ein Beispiel für friedliche Koexistenz darstellt und einen Raum für offene Diskussionen und Verständnis schafft.
Die Welt wird mit jedem Tag komplizierter und wir haben nicht auf jede Frage eine Antwort. Wir können nur versuchen, jeden Tag dazuzulernen. Unser Ziel bleibt, die Botschaft der Toleranz und Zusammenarbeit zu verbreiten, und wir danken unserer Gemeinschaft für die Unterstützung in diesen herausfordernden Zeiten.“








