Kaum ein deutscher Künstler sorgte während der Corona-Pandemie mit kontroversen Statements so sehr für Aufsehen wie Xavier Naidoo. Was mit einer grundsätzlichen Regierungskritik und dem Infragestellen sämtlicher Schutzmaßnahmen begann, endete in der Erzählung einer großen Weltverschwörung, wonach eine vermeintliche Elite Kinder entführen würde. In seinen Videos war unter anderem die Rede von Satanismus und kannibalistischen Ritualen.
Was vor fünf Jahren noch als Irrsinn und Spinnerei abgetan wurde, scheint im Zuge der Veröffentlichung der Epstein-Files für viele immer plausibler zu klingen. Denn auch wenn bislang keine der von Naidoo geschilderten extremen Rituale aufgedeckt worden sind, fordern einige Musiker eine Rehabilitation ihres Kollegen und eine öffentliche Entschuldigung bei ihm.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
